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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen vom 08.04.2009:

FDP favorisiert Radaranlagen

Die Bad Emser Liberalen begrüßen den jüngsten Beschluss des Bad Emser Stadtrats zur Wilhelmsallee.
Die Pläne zur Aufplasterung (sog. Hubbel) gehören damit der Vergangenheit an.
Somit sind nun neue Vorschläge zur künftigen Verkehrsführung gefordert.
Die in der Vergangenheit intensiv geführte Diskussion zeigt nach Meinung des Vorsitzenden Mirco Kronschewski auf, welch hohe Bedeutung die Wilhelmsallee für den innerstädtischen Verkehr einnimmt.
„Die Wilhelmsallee ist eine der wichtigsten Anbindungen für die Innenstadt. Es geht nicht nur um das schöne Panorama. Es geht auch um die Zukunft und Entwicklung des Gewerbes in der Römerstraße.“, so Mirco Kronschewski.
Dieser entscheidende Punkt wird auch in der weiteren Diskussion eine wichtige Rolle spielen.
Mit einer weiteren Reduzierung des Verkehrs wird aus Sicht der FDP auch eine Minderung des Kundenstroms für die Geschäfte in der Römerstraße einhergehen.
„Wenn wir dies nicht berücksichtigen, stellen wir damit auch die Sanierungsmaßnahmen in Frage. Was nützt einem Mittelzentrum Bad Ems eine gelungen sanierte Römerstraße, wenn ein Großteil des Handels wegbricht?“ fragt der FDP-Vorsitzende.
Die FDP Bad Ems hat in der Diskussion um die Wilhelmsallee einen Vorschlag eingebracht, der auch von den Anliegern als durchaus überlegenswert eingeschätzt wurde.
Aus dem Ergebnis der Anlieger- und auch der Einwohnerversammlung beschloss der Stadtrat mögliche Alternativen zur Aufpflasterung durch die Verwaltung prüfen zu lassen.
In Bezug auf Einrichtung einer stationären Radaranlage wurde seitens der Verwaltung eine Anfrage an das Innenministerium gesandt, mit der Bitte zu prüfen ob eine solche Anlage in der Wilhelmsallee grundsätzlich machbar sei.
Die Antwort des Innenministeriums steht zurzeit noch aus.
„Es muss nun abgewartet werden wie das Ministerium entscheidet. Aber man sollte seitens der Kommunalpolitik klar machen, ob man eine Verkehrsreduzierung oder eine Verkehrsberuhigung anstrebt“, so Mirco Kronschewski weiter.
Die FDP Bad Ems favorisiert weiterhin die Idee der stationären Geschwindigkeitsüberwachung. Dies stelle ein geeignetes Mittel dar, um die Geschwindigkeit von 30 km/h zu garantieren, und eine Anbindung an die Römerstraße zu gewährleisten.
„Diese Idee ist ein wichtiger Aspekt für eine positive Entwicklung des Gewerbes in der Römerstraße, und bildet auch einen Konsens zu den Interessen der Anwohner der Wilhelmsallee“, sagt Kronschewski.
Die Liberalen sind weiterhin dafür, ein neues Verkehrskonzept für Bad Ems zu entwickeln.
Grundlage für die Entwicklung dieses Konzepts soll das VERTEC-Gutachten bilden.
„Die dort aufgezeigten Verkehrsströme geben einen guten Überblick wo die Schwerpunkte eines neuen Konzepts liegen müssen.“ so der FDP-Chef.
Weiterhin sollte ein Sachverständiger als Berater hinzugezogen werden.
Dies ist nach Ansicht der Liberalen notwendig um die Zukunftsfähigkeit eines neuen Verkehrskonzepts zu gewährleisten.
Auch die momentane Beschilderung muss Gegenstand des neuen Konzepts sein.
„Manche Verkehrsschilder wurden demontiert oder befinden sich auf einem alten Stand. Dies ist weder im Sinne der Verkehrsteilnehmer, noch kann das ein Wille der Stadt sein.“ so Mirco Kronschewski abschließend.
Er verweist dabei auf die abmontierten Schilder an der Kaiserbrücke /Wilhelmsallee und der abgeklebten Beschilderung im Bereich des Parkhaus Grabenstraße.